MAMAEV KURGAN 
poesie des alltäglichen #001
D 2006, DV/Super 8, 4:3, 4:20 Min.
Musik: SWOD
Im Verleih von arsenal experimental


poesie des alltäglichen –
Momente des Alltags, Beobachtungen, unscheinbare Szenen, Geräusche, Musik – in Ellipsen, in Parallelen, Abstraktes, Konkretes, ineinander Verflochtenes – Miniaturen in Schwarz-Weiß  und Farbe.
Steffen Ramlow entfaltet langsam ein Panorama der tagtäglichen Arbeit an der Erinnerung. Ungläubig staunt man beim Anblick der Statuen des Mamaev Hügels in Wolgograd über Größen und Verhältnisse. (Programmtext Kino Arsenal)

Menschen fegen Plätze und Treppen. sensen Wiesen, rechen das Gras. Die Bilder wirken wie aus einen anderen Zeit. Ungläubig staunt man beim Anblick der grotesk aggressiv anmutenden Statuen über Größen und Verhältnisse. Der Sound von SWOD unterstreicht die musikalische Struktur der Montage und verleiht den Bildern eine schwebende Leichtigkeit. Die Aufnahmen entstanden 1994 in Wolgograd (Russland) auf dem Mamaev Hügel, auf dem die entscheidende Schlacht zwischen Deutschland und Rußland stattfand. Im Zentrum dieser Gedenkstätte befindet sich die „Mutter Heimat“ das größte freistehende Denkmal der Welt. (Katalogtext „Die neue Filmschau“)


Tekfestival 08:

People sweep and rake leaves in a park as if they have never done anything else. The cyclical music emphasises the repetitive movements of the cleaning crew. The dust particles and scratches on the black-and-white footage add to the atmosphere. It seems as if we're watching an archive film from the Eastern Bloc. As the camera gradually reveals more of the surroundings, statues appear in the frame. We are caught off guard by a feeling of amazement: the difference in scale between man and statue is immerse. By the time we see the statues in their entirety, the people the size of ants. The triumphant posture of the statues is so unseemly that it has an ironic effect. Shot on the Mamaev Hill in Volgograd, Russia.